Der Lexus RX Morizo RR ist zurück am Nürburgring und zeigt eine funktionale Motorhaubenöffnung sowie ein sportlich ausgerichtetes Interieur.
Der Prototyp des RX Morizo RR ist an den Nürburgring zurückgekehrt, nachdem er im August 2026 bereits in der Nähe der Nordschleife gesichtet wurde. Diesmal trägt das Lexus-Testfahrzeug weniger Tarnung und gibt dadurch einen besseren Blick auf mehrere Details frei, die den Hochleistungs-Crossover prägen könnten.
Die auffälligste Änderung ist die große, mit einem Gitter abgedeckte Öffnung im hinteren Bereich der Motorhaube, direkt vor der Windschutzscheibe. Position und Ausführung sprechen eher für eine funktionale Entlüftung als für ein reines Designelement und deuten auf eine erhebliche Wärmeentwicklung des Turbomotors hin.
Damit kommt der G20E-Reihenvierzylinder von Toyota als möglicher Antrieb des RX Morizo RR ins Spiel. Der Motor wurde bereits mit dem GR Yaris M Concept sowie im japanischen Super-Taikyu-Rennsport vorgestellt. Anders als der G16E im GR Yaris und GR Corolla ist der G20E ein 2,0-Liter-Vierzylinder, der ab Werk mehr als 294 kW leisten kann. Auch über eine Version mit 441 kW wurde bereits gesprochen, wobei diese Leistung eher zu einem Antriebsstrang mit elektrischer Unterstützung passen dürfte.
Ein Hybridantrieb würde ebenfalls zur bisherigen Performance-Strategie des RX passen. Der RX 500h F Sport Performance kombiniert bereits Elektrifizierung mit einem 2,4-Liter-Turbo-Reihenvierzylinder, der 269 kW und 460 Nm entwickelt.
Gerüchten zufolge könnte der RX Morizo RR Elektromotoren an beiden Achsen erhalten. Der mittelgroße Crossover soll voraussichtlich rund 441 kW leisten und für das Modelljahr 2028 im Jahr 2027 auf den Markt kommen. Toyota hat bereits bestätigt, an einem leistungsorientierten 2,0-Liter-Reihenvierzylinder zu arbeiten. Damit liefert die nun sichtbare Motorhaubenöffnung einen weiteren konkreten Hinweis auf diese Motorenfamilie.
Auch der Innenraum liefert einen weiteren Hinweis auf die Ausrichtung des RX Morizo RR. Die neuesten Fotos zeigen stark konturierte Vordersitze mit roten Kontrastnähten. Dadurch wirkt der Innenraum deutlich sportlicher als bei den aktuellen RX-Modellen, die in den USA, Europa und Japan angeboten werden.
Die Mittelkonsole ist noch weit von der Serienreife entfernt. Freiliegende Kabel sind zu sehen, während anstelle des späteren Infotainment-Displays ein Diagnosetablet sitzt. Auf dem Bildschirm steht „Engine Start Procedure“, während die übrigen Informationen zum Startvorgang auf dem Foto nicht lesbar sind.
Die bereits im vergangenen Monat fotografierte Technik ist weiterhin vorhanden. Der RX Morizo RR verfügt nach wie vor über eine verbreiterte Karosserie, größere Bremsen mit Brembo-Bremssätteln, zwei Auspuffendrohre, Michelin-Reifen und leichte RAYS-Räder.
Mit Reifen der Dimensionen 265 und 295 könnte der RX Morizo RR außerdem die dynamische Hinterachslenkung und die Bremsregelung zur Kontrolle der Fahrzeuglage vom RX 500h F Sport Performance übernehmen. Oberhalb des LBX Morizo RR positioniert, dürfte der neue Crossover gegen deutsche Performance-Modelle mit V8-Motoren antreten.