Suzuki Jimny Facelift: Neue Renderings zeigen mögliche Designänderungen
Inoffizielle Renderings geben einen ersten Eindruck davon, wie sich Suzukis kompakter Geländewagen bei einem künftigen Facelift verändern könnte.
Suzuki hat ein Fahrzeug im Programm, das weltweit bekannt ist: den Jimny. Der Geländewagen mit Leiterrahmen hat sich mit seinen kompakten Abmessungen, seinem markanten Design und seinen beeindruckenden Geländeeigenschaften einen Namen gemacht. Neue Renderings, die japanische Medien veröffentlicht haben, geben einen ersten Einblick in mögliche Designänderungen im Rahmen einer Modellpflege zur Mitte des Modellzyklus.
Der aktuelle Suzuki Jimny der vierten Generation ist seit 2018 auf dem Markt. Im Jahr 2023 erhielt das Modell erstmals in seiner Geschichte eine fünftürige Variante. Es folgten mehrere kleinere Aktualisierungen, doch keine davon brachte größere Änderungen am Äußeren oder an der Technik des Geländewagens. Das könnte sich in den kommenden Jahren ändern, falls Suzuki ein umfassenderes Facelift umsetzt.

Die im Internet kursierenden unabhängigen Konzept-Renderings deuten darauf hin, dass Suzuki die charakteristischen Designelemente des Jimny wohl nicht aufgeben wird, darunter die runden Scheinwerfer und den Kühlergrill mit fünf vertikalen Schlitzen. Der Hersteller könnte diese Details behutsam überarbeiten und dabei das unverwechselbare Erscheinungsbild des Geländewagens bewahren. Auch seine kantige Karosserie, die Türen und die Fensterformen dürften weitgehend unverändert bleiben.
Berichten zufolge dürfte Suzuki bei der nächsten Version für den japanischen Markt am 658 cm³ großen R06A-Dreizylinder-Turbomotor festhalten. Das Triebwerk leistet derzeit 48 kW (64 hp) und entwickelt 96 Nm Drehmoment (71 lb-ft). Es wird mit einem Leiterrahmen-Chassis, einem zuschaltbaren Allradantrieb mit Verteilergetriebe sowie starren Vorder- und Hinterachsen kombiniert, die jeweils über eine Dreilenkeraufhängung geführt werden.
Exportversionen mit dem größeren 1,5-Liter-Motor K15B leisten je nach Markt zwischen 76 und 78 kW (102–105 hp).
Zu den möglichen Verbesserungen des überarbeiteten Jimny könnten Anpassungen der Motorsteuerung und des Verbrennungsprozesses gehören. Ziel dieser Änderungen wäre ein direkteres Ansprechverhalten auf Gaspedalbefehle sowie ein geringerer Kraftstoffverbrauch im Alltag.
Ob ein Mildhybridsystem hinzukommt, bleibt ungewiss. Diese Technik könnte den Kraftstoffverbrauch senken, würde aber auch Platz für eine zusätzliche Batterie und einen Elektromotor erfordern. Diese Komponenten könnten Gewicht und Preis des Geländewagens erhöhen und zugleich die Unterbringung der Technik erschweren. Insiderberichten zufolge könnte der vollständige Wechsel zu einem rein elektrischen Antrieb bis zur nächsten Generation verschoben werden.
Größere Aktualisierungen könnten sich auch auf den Preis des Jimny auswirken. Vorläufigen Schätzungen zufolge könnte die Einstiegsversion bei etwa 2 Millionen Yen beginnen, umgerechnet rund 13.300 US-Dollar, während ein besser ausgestattetes Modell etwa 2,3 Millionen Yen oder rund 15.300 US-Dollar kosten könnte. Diese Angaben beziehen sich auf den japanischen Markt und sind nicht als Prognose für die US-Preise zu verstehen.
Suzuki hat noch keinen Premierentermin für den überarbeiteten Jimny angekündigt. Der Hersteller hat auch die gemeldeten Designänderungen bislang nicht bestätigt und keinen Zeitplan für die nächste Modellpflege genannt.
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