Facelift des Hyundai Santa Fe auf inoffiziellen Renderings enthüllt
Hyundai bereitet ein umfassendes Update für den Santa Fe der fünften Generation vor, das Design und Antriebe verändern könnte.
Hyundai bereitet ein umfangreiches Update für den Santa Fe der fünften Generation vor, das deutlich über ein klassisches Facelift zur Mitte des Modellzyklus hinausgehen könnte. Im Internet sind Bilder aufgetaucht, die angeblich das neu gestaltete Heck zeigen und erstmals einen Eindruck davon vermitteln, in welche Richtung Hyundai das Design des beliebten Crossovers entwickeln könnte. Darüber hinaus plant der Hersteller offenbar mehrere Änderungen an den Antrieben des SUV.

Der Hyundai Santa Fe kam erstmals im Jahr 2000 auf den Markt und war das erste SUV des koreanischen Herstellers. Die fünfte Generation feierte 2023 Premiere und erhielt ein völlig neues, kantiges Erscheinungsbild. Für 2026 bereitet Hyundai nun eine umfassende Überarbeitung des aktuellen Santa Fe vor, die sowohl das Design als auch die Technik betreffen könnte.
Nach dem neuesten Rendering des Hecks und den jüngsten Erlkönigbildern könnte die auffälligste optische Änderung die Lichtsignatur betreffen. Die derzeit tief positionierten Rückleuchten mit ihrer charakteristischen H-Form könnten einer langen roten LED-Lichtleiste weichen, die horizontal über den oberen Bereich der Heckklappe verläuft.
An den Enden soll die Lichtleiste nach unten führen und vertikale Leuchtelemente bilden. Im unteren Bereich des Stoßfängers könnte zudem ein schmaler Reflektor hinzukommen, der das Heck optisch breiter erscheinen lässt.

Der Schriftzug „SANTA FE“ soll voraussichtlich mittig unterhalb der Lichtleiste auf der Heckklappe platziert werden, während das Hyundai-Logo darüber bleibt. Das Kennzeichen könnte weiter nach unten in Richtung Stoßfänger wandern. Dadurch würde die Mitte der Heckklappe aufgeräumter wirken.
Die Neugestaltung des Hecks könnte eine Reaktion von Hyundai auf die Kritik am Design des aktuellen Modells sein. Die Heckklappe und die darauf angebrachten Elemente wurden häufig als etwas wuchtig wahrgenommen. Sollte das Rendering zutreffen, könnte Hyundai daher auf ein ausgewogeneres und harmonischeres Erscheinungsbild setzen.
Die grundlegenden Proportionen der Karosserie dürften sich dagegen nicht verändern. Die aufrechten hinteren Dachsäulen, die kantige Dachlinie und die großen Verkleidungen der Radläufe sollen erhalten bleiben und damit die charakteristische SUV-Silhouette des Santa Fe bewahren. Auch Dachspoiler und Dachreling dürften an ihrem bisherigen Platz bleiben.
Bei den Antrieben könnte es dagegen größere Veränderungen geben. Der Santa Fe mit 2,5-Liter-Turbomotor könnte sein Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe durch ein konventionelles Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler ersetzen. Als Grund werden zahlreiche Beschwerden über Verzögerungen und ruckartige Schaltvorgänge des DCT bei niedrigen Geschwindigkeiten genannt.

Der Santa Fe Hybrid mit 1,6-Liter-Turbomotor soll sein Sechsgang-Automatikgetriebe behalten. Gleichzeitig bereitet Hyundai offenbar eine Weiterentwicklung des Hybridsystems vor, bei der Technologien zum Einsatz kommen könnten, die kürzlich im Hyundai Grandeur eingeführt wurden.
Darüber hinaus gibt es Berichte über eine mögliche EREV-Version mit größerer Reichweite für bestimmte Märkte. Ein solches System würde einen elektrischen Antrieb mit einem an Bord befindlichen Benzinmotor kombinieren, der in erster Linie zur Verlängerung der Reichweite dient.
Der Umfang der Änderungen könnte sich allerdings negativ auf den Preis des Santa Fe auswirken. Frühere Modellüberarbeitungen von Hyundai gingen teilweise mit deutlichen Preiserhöhungen einher. Lokalen Berichten zufolge könnte der Preis des überarbeiteten Santa Fe auf seinem Heimatmarkt um etwa 2.000 bis 2.700 US-Dollar (1.700 bis 2.300 €) steigen.
Der aktuelle Santa Fe startet in Südkorea bei umgerechnet rund 24.500 US-Dollar (20.900 €). Der Preis des überarbeiteten Modells für den europäischen Markt wurde noch nicht bekannt gegeben. Käufer müssen daher auf die offiziellen Angaben warten, um zu erfahren, wie stark sich die Änderungen auf den Listenpreis auswirken werden.
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