Beim ersten Frost Zeitung unter die Fußmatte legen: ein alter Trick für den Winterbetrieb
Zeitung unter der Fußmatte kann den Fahrzeugboden vor winterlicher Feuchtigkeit schützen, muss aber regelmäßig kontrolliert werden.
Winterliche Feuchtigkeit verschwindet nicht einfach, wenn Sie nach Hause kommen. Wasser aus Schnee und Schneematsch kann unter den Fußmatten verbleiben und nach und nach bis zum Metallboden des Fahrzeugs gelangen. Ein altbewährter Trick nutzt Zeitungspapier und ein einfaches Kunststoffgitter, um diese Feuchtigkeit in Schach zu halten. So funktioniert er, und das sollten Autofahrer wissen.

Eine nasse Fußmatte kann im Winter mehr verbergen als nur eine lästige Pfütze. Schnee, Schlamm und Streusalz gelangen an den Schuhen in den Innenraum, während Feuchtigkeit und Salz Korrosion und Rost am Bodenblech begünstigen können.
Eine normale Fußmatte wird mit all dieser Feuchtigkeit nicht immer fertig. Teppichmatten saugen Wasser auf, während Gummimatten mit der Zeit Risse bekommen oder sich zersetzen können. Deshalb verwenden manche Fahrer eine zusätzliche feuchtigkeitsabsorbierende Schicht unter der serienmäßigen Matte.
Zeitungspapier muss regelmäßig kontrolliert werden
Die günstigste Möglichkeit sind mehrere Lagen Zeitungspapier. Nehmen Sie die Fußmatte heraus, verteilen Sie das Papier dort, wo sich häufig Wasser sammelt, und legen Sie die Matte wieder ein.
Das Papier nimmt einen Teil der Feuchtigkeit auf und hilft vorübergehend zu verhindern, dass Wasser unmittelbar auf dem Metallboden steht.
Es gibt einen wichtigen Haken: Das Zeitungspapier muss regelmäßig ausgetauscht werden. Kontrollieren Sie es mindestens alle zwei Tage und wechseln Sie es bei Tauwetter oder nach einer besonders nassen Fahrt früher aus.
Sobald das Papier durchnässt ist, hilft es nicht mehr und kann selbst zu einer weiteren Feuchtigkeitsquelle werden. Nasses Zeitungspapier kann außerdem Druckfarbe auf den Bodenbelag übertragen.

Ein Kunststoffgitter schafft einen Luftspalt
Wer nicht ständig Zeitungspapier austauschen möchte, kann ein einfaches Kunststoffgitter verwenden, etwa eines für die Spüle. Unter der Fußmatte platziert, hebt es diese etwas vom Boden ab und schafft einen Luftspalt, durch den Feuchtigkeit leichter trocknen kann.
Das Kunststoffgitter muss nicht täglich ausgetauscht werden, sollte aber regelmäßig herausgenommen und gereinigt werden, damit sich darunter kein Schmutz und Salz ansammeln.
Ein Metallgitter ist hierfür keine gute Wahl, da es mit der Zeit selbst rosten kann. Waschen Sie ein Kunststoffgitter vor dem Einlegen gründlich und lassen Sie es vollständig trocknen, um Schmutz und anhaftende Gerüche zu entfernen, die im warmen Innenraum stärker auffallen können.
Die Kombination beider Methoden funktioniert besser
Eine praktische Lösung verbindet beide Ansätze. Legen Sie das Kunststoffgitter unter die Fußmatte und das Zeitungspapier auf das Gitter. Das Gitter schafft einen Luftspalt, während das Papier einen Teil der Feuchtigkeit aufnimmt.
Falls die Anordnung beim Ein- oder Aussteigen verrutscht, können die Ränder mit doppelseitigem Klebeband befestigt werden. Achten Sie darauf, dass nichts die Pedale, die Sitzverstellung oder andere Bedienelemente des Fahrzeugs beeinträchtigt.

Es gibt auch weitere nützliche Gewohnheiten für die Fahrzeugpflege im Winter. Prüfen Sie vor Winterbeginn den Boden und die Unterseite des Fahrzeugs und erwägen Sie eine geeignete Korrosionsschutzbehandlung. Nehmen Sie nach Fahrten durch Schnee oder starken Regen die Fußmatten heraus und lassen Sie Teppich und Boden gründlich trocknen.
Zeitungspapier ersetzt weder das Trocknen des Innenraums noch den Korrosionsschutz des Fahrzeugs. Es ist lediglich eine günstige, vorübergehende Barriere gegen winterliche Feuchtigkeit.
Ein Kunststoffgitter ist für den regelmäßigen Einsatz praktischer. In Kombination mit austauschbarem saugfähigem Material bietet es eine kostengünstige Möglichkeit, zu verhindern, dass sich den ganzen Winter über Feuchtigkeit unter der Fußmatte hält.
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